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 Kunstaustellung im Rathaus Altenstadt
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Ein Münchner Maler in Altenstadt
In den Jahren 1955/56 wurden in Altenstadt die neue Volksschule und in Schongau das Kreiskrankenhaus gebaut. Für die "Kunst am Bau" konnte der Müncher Maler Willhart Muck, geboren 1914, gewonnen werden. Er schuf ein Wandbild "Christus, der Kinderfreund" für die Eingangshalle der Schule sowie ein großes Cruzifix und einen Tabernakel für die Krankenhauskapelle.
Daneben entstanden ungezählte Zeichnungen und Ölgemälde mit Motiven aus Altenstadt und der Umgebung. Er malte - auch bei klirrender Kälte - stets vor der Natur. Muck war zudem ein vorzüglicher Porträtist. Sein Stil ist ein gemäßigter Expressionismus. Die Bilder beeindrucken durch ihre kraftvollen, erhaften Farben sowie durch eine untrügliche Sicherheit in der Gestaltung der Komposition.
Im mai 1956 gab der Künstler in den Räumen der alten Schule eine vielbeachtete Ausstellung, die von der Presse großherzig begleitet wurde, leider aber dem Maler nicht den so notwendigen Erfolg brachte.
Dann verlieren sich die Spuren von Willhart Muck. Man erfuhr noch von verschiedenen Ausstellungen im Haus der Kunst in München, in Paris und in anderen Städten. In München - Solln hatter er sein Atelier in den Räumen des Bibelmalers Gebhard Fugel.
1959 verstarb er und wurde in München beigesetzt.
Wenige Menschen in Altenstadt erinnern sich noch an den Müncher Künstler, aber es kommt sicher eine Zeit, da man sein Werk wieder so einschätzen wird, wie es seiner Größe zusteht.