Gemeinde Altenstadt
Der Bürgermeister / Information
November 2006
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich möchte Sie auch dieses Jahr im Spätherbst wieder bitten, dafür zu sorgen, dass Hecken sowie Sträucher oder Bäume öffentliche Gehweg und Straßen nicht beeinträchtigen.
Leider beschweren sich bei mir immer wieder Bürger mit Recht, dass diese Bitte nicht bei allem Grundstücksbesitzern die notwendige Beachtung findet.
Es sollte aber doch wohl selbstverständlich sein, dass die Sicherheit von Fußgängern oder anderen Verkehrsteilnehmern nicht unnötigerweise gefährdet wird.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch daran erinnern, dass wir einen beachtlichen Betrag für die Beleuchtung unserer Straßen und Gehwege aufwenden. Dies macht allerdings nur dann Sinn, wenn die Lampen nicht durch Büsche oder Bäume eingewachsen sind.
Streu- und Räumpflicht / Sicherung von Dachlawinen
In den letzten Tagen haben wir nun bereits eine Kurzvisite des kommenden Winters erfahren.
Wie immer kam dies Anfang November „vollkommen überraschend“.
Ich möchte deshalb die Haus- und Grundstücksbesitzer rechtzeitig daran erinnern, dass die
Gehwege am Grundstück (bei Straßen ohne Gehsteig entsprechend ein Bereich am Straßenrand in der Breite von 1 m) geräumt werden und bei Schnee-, Reif oder Eisglätte mit geeignetem Material
(z.B. Sand/Split) zu bestreuen sind.
Im übrigen müssen Verkehrsbereiche, die durch Dachlawinen gefährdet sind, durch entsprechende Maßnahmen abgesichert werden. Bitte prüfen Sie die Situation dahingehend auf Ihrem Grundstück sehr genau und denken Sie daran, dass Personen durch Dachlawinen nachhaltige gesundheitliche Beeinträchtigungen erleiden können. Das Aufstellen von Stangen reicht meines Erachtens allein nicht aus, da z.B. das Verhalten von Kindern nicht immer abschätzbar ist.
Selbstverständlich bemühen sich auch die Mitarbeiter unseres Bauhofes, dass bei winterlichen Stra-ßenverhältnissen größtmögliche Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Haben Sie aber bitte Ver-ständnis, dass nicht überall gleichzeitig geräumt oder gestreut werden kann und helfen Sie durch entsprechendes Verkehrsverhalten mit, dass weder Sie noch andere unnötig gefährdet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Albert Hadersbeck
Bürgermeister