Am Sonntag, 17. Juli, um 11 Uhr eröffnet Andreas Wiesmann (Bernbeuren), der Kirchenmusiker der Schongauer Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt, die Reihe mit Werken zweier großer französischer Komponisten: Auf „Litanies“ und „Le jardin suspendu“ von Jehan Alain, der vor 100 Jahren geboren wurde, folgt das wohl bekannteste Orgelwerk des vor 100 Jahren verstorbenen Félix Alexandre Guilmant: seine große, dreisätzige Orgelsonate Nr. 1 in d-Moll.
Eine Woche später, am 24. Juli 2011, ebenfalls um 11 Uhr, gastiert erstmals Kristina Kuzminskaite, die seit 2010 als Kirchenmusikerin in Rottenbuch wirkt, in Altenstadt. Sie stammt aus Litauen, hat in Rottenburg bei Stuttgart studiert und ist von 2004 bis 2010 in einer Benedikterinnenabtei als Musikerin angestelt gewesen.
In Altenstadt spielt sie ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach. Neben Präludium und Fuge G-Dur (BWV 541) erklingen unter anderem das Choraltrio über „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ aus den Leipziger Orgelchorälen und zwei Concerto-Bearbeitungen, die Bach basierend auf Werken von Antonio Vivaldi anfertigte.
Den Zuhörern wohl bekannt ist Anton Guggemos, der Organist der Wieskirche, der die Matinee am Sonntag, 31. Juli 2011 gestaltet. Neben dem viersätzigen Orgelkonzert F-Dur „Kuckuck und Nachtigall“ von Georg Friedrich Händel interpretiert er drei „Schlagstücke“ des Rottenbucher Paters Gelasius Hiebler (1716 bis 1780), sowie Werke von Christian Friedrich Rüppe (Orgelkonzert C-Dur) und Alexandre-Pierre-Francois Boëly (Fantasie und Fuge B-Dur).
Den Abschluss der diesjährigen Matineen bildet am 7. August 2011 der Auftritt von Bernhard Brosch, Kirchenmusiker in der Landsberger Pfarrei Zu den Heiligen Engeln. Sein Programm beginnt mit der „Introduktion und Toccata G-Dur“ von William Walond (1725 bis 1770) und führt über zwei Choralbearbeitungen zu „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach und zwei Werke von Alexandre-Pierre-Francois Boëly zur dreisätzigen Fantasie C-Dur von Gustav Adolf Merkel.
Alle Matineen beginnen sonntags um 11 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei. Freiwillige Spenden, die der anstehenden Sanierung der Westfassade der romanischen Basilika zugute kommen, nimmt der Förderverein jedoch gerne entgegen.