Eine Orgelführung, die Anklang findet

Erstmals ist im Ferienprogramm für Schongau, Altenstadt  und Hohenfurch eine Orgelführung für Kinder angeboten worden. Die erste war auf der Empore in der Basilika Altenstadt. Resümee: Es war eine kurzweilige Orgelführung, die bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Anklang gefunden hat. Mehr dazu auf dieser Seite

 

Furioses Finale bei den Orgelmatineen

Links: Sul Bi Yi, Musikerin aus Andechs.
Oben Stefanie Scheuchl (Pfronten) und Muriel Groz aus Grenoble (vorne).
Links Michael Lachenmayr aus Mindelheim. Bild oben: Anna Scholz aus Sachsenried beim Schlussapplaus auf der Empore in der Basilika.


Die junge Organistin Anna Scholz aus Sachsenried setzte heuer bei den Orgelmatineen in Altenstadt den Schlussakkord. Sie gestaltet das vierte und letzte Konzert. Im Mittelpunkt des Programmes: die große Orgelsonate Nr. 1 d-Moll des französischen Komponisten Félix Alexandre Guilmant - mal furios und imposant, mal lieblich und ruhig. Beeindruckend war nicht nur die temperamentvolle Aufführung, sondern auch der Besuch: Genau 205 Zuhörer zählte der Förderverein Basilikafreunde als Veranstalter. Damit kamen 540 Leute zu den vier Matineen. 

Die junge Musikerin Sul Bi Yi, die in Südkorea aufgewachsen ist und seit drei Jahren Kirchenmusikerin in Andechs ist, hatte heuer zum Auftakt der Orgelmatineen in der Basilika in Altenstadt einen klangvollen Auftakt gesetzt. Eine Besonderheit war, dass in der zweiten Matinee am Sonntag, 29. Juli, auch vierhändige Werke auf dem Programm standen. Die Interpreten waren Stefanie Scheuchl (Pfronten) und Muriel Groz (Grenoble). 

Michael Lachenmayr, Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim, gestaltete die dritte Matinee. Den Schlussakkord setzte Mitte August die junge Organistin Anna Scholz aus Sachsenried. Das Motto bei den Matineen lautete heuer „Junge Kirchenmusiker“. Veranstalter war der Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael. 

 

Wesentliche Informationen über den Förderverein
"Freunde der Romanischen Basilika St. Michael"

Der achtköpfige Verwaltungsrat beim Förderverein mit Johannes Jais (Vorsitzender, von links), Franz Landes (Stellvertreter), Gabi Langer, Maren Rogg (Beiräte), Bärbel Deschler (Schatzmeisterin), Adelheid Heilig und Helmut Horner (Beiräte) sowie Peter Kodisch (Schriftführer). Foto: rw

Das geschichtliche Wahrzeichen von Altenstadt bei Schongau, die alpenländisch-romanische Basilika St. Michael, wurde im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts wohl auf Veranlassung des Territorialherrn, Herzog Welf VI., im Zuge der Stadtwerdung erbaut. Sie stellt hinsichtlich ihrer Architektur und ihrer kunsthistorisch hochwertigen Innenausstattung – zum Teil aus der Bauzeit – eine Besonderheit in dem von Kirchen- und Klosterbauten reich gesegneten Pfaffenwinkel dar. Ihre auch heute noch beeindruckende Größe zeugt von der zentralen und strategischen Bedeutung der einstigen Stadt Schongau, dem heutigen Altenstadt.

Damit dieser einzigartige Sakralbau auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleibt, wurde zur immerwährenden Unterstützung von Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen der Förderverein  „Freunde  der Romanischen Basilika St. Michael, Altenstadt e.V.“ gegründet. Er besteht seit Mai 1992. Ziel und Aufgabe des Fördervereins sind:

  • Sammeln von Finanzmitteln für Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit für das geschichtlich und kunsthistorisch bedeutsame Baudenkmal    alpenländischer Romanik, zum Beispiel mit Info-Veranstaltungen
  • kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Orgelmatineen, Passionssingen und andere Konzerte
  • Verkauf des Bildbandes „Basilika Altenstadt“.

Unterstützen Sie bitte den Förderverein durch Ihre Mitgliedschaft und/oder Spende!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 Euro jährlich. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar. Eine Beitrittserklärung und Einzugsermächtigung finden Sie nebenstehend zum Herunterladen (rechts oben).

 

Impressionen vom Alpenländischen Singen und Musizieren

"O wachet und betet": Lied des Vokalquartetts SOGsang mit Sabine Braun, Georg Ruhland, Bernhard Hindelang und Luitpold Braun.
270 Besucher kamen zum Alpenländischen Passionssingen. R. Wieland
Spielte auch einen Landler: die Klarinettenmusik Edelholz.
Der Anzenberger Dreigesang aus Wallgau: "Auf dem Ölberg ist die Stätten".
Johannes Hitzelberger vom Bayerischen Rundfunk: Nachdenkliche Betrachtungen zur Passionszeit.
Die Schongauer Weisenbläser mit einer Bläserweise zur Passion.
Pfarrer Siegfried Beyrer entbot das Grüß Gott für die Pfarrgemeinde.
 

Eindrücke vom Konzert des Tölzer Knabenchores

An den Stufen zur Apsis und unterm Großen Gott: die Buben und Männer vom Tölzer Knabenchor.

Einen Konzertabend, der noch lange nachhallt und bei Besuchern ein Echo der Begeisterung ausgelöst hat, gestaltete der Tölzer Knabenchor, der in der Basilika zu Altenstadt sang. Knapp 300 Besucher fanden sich dazu in der romanischen Kirche mit ihrer hellen Akustik ein. Sie alle hörten sakrale Chormusik vom Feinsten. Organisiert hatte das Konzert der Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael, Altenstadt. Er besteht seit 25 Jahren. Das Konzert mit dem Tölzer Knabenchor, der in dieser großen Besetzung mit Knaben und Männern zum ersten Mal im Schongauer Land aufgetreten ist, bildete für den Förderverein im Jubiläumsjahr 2017 mit seinen vielfältigen Aktivitäten den Höhepunkt. 

Das Publikum war beim Konzertabend mit dem Tölzer Knabenchor bunt gemischt; Altenstadter und Schongauer waren ebenso unter den Gästen wie Musikfreunde bis aus Landsberg und München.

Auf dem Programm standen Werke von Bach, Bruckner, Schubert, Mendelsohn Bartholdy und Poulenc. Ein Höhepunkt war die Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“, die Johann Sebastian Bach für achtstimmigen Chor und Continuo geschrieben hatte. Diese anspruchsvolle Motette von Bach wurde wie alle Stücke von dem 45-köpfigen Ensemble, das Clemens Haudum dirigierte und wozu auch die warm klingenden Männerstimmen gehörten, in berührender Weise dargeboten. Als Zugabe erklang das ergreifende „Locus iste“ von Bruckner.

Der Schlussbeifall wollte gar kein Ende nehmen. Unter den Besuchern war auch der Gründer des Knabenchores, Professor Gerhard Schmidt-Gaden (80), der die Stimmen mal in der hellen Akustik der romanischen Basilika hören wollte. Für die Basilikafreunde ist dieser Abend mit dem Tölzer Knabenchor ein Höhepunkt in der 25-jährigen Geschichte des Fördervereins. jj
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Pfarreiengemeinschaft Altenstadt

www.pg-altenstadt.com

 


Kontakt

Freunde der Romanischen Basilika St. Michael Altenstadt e.V.

1. Vorstand Johannes Jais
86972 Altenstadt | Gartenweg 11
Tel. 0 88 61 / 259 328 | Büro
Fax 0 88 61 / 259 329
Tel. 0 88 61 / 715 48 | Privat
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2. Vorstand Franz Landes
86972 Altenstadt | Kirchenweg 4
Telefon 0 88 61 / 1034

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SWIFT-BIC: BYLADEM1WHM
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IBAN: DE 49 7016 9509 0000 3404 30
BIC: GENODEF1PEI

 

Vereinsflyer

 
Die Basilika von Südosten.
 
Mittelschiff mit der Triumphkreuzgruppe auf dem Lettnerbalken.
 
Fresko innen an der Westwand. Christopherus trägt auf dem linken Arm den Jesusknaben.
 
Die "Linkorgel", 1998 erbaut und 2017 generalüberholt.
 
Bildband
"BASILIKA ALTENSTADT"
erhältlich u.a. im Pfarramt, 08861/7315, zum reduzierten Preis von 10 Euro (seit 2016).
 


Aufwändige
Außensanierung

 
Zuerst am Nordturm ...
 
 
... und danach am Südturm.
 
Zu Pfingsten 2011 war nach vielen Jahren endlich kein Gerüst mehr an den Türmen.
 
Eine neue Baustelle hat sich aufgetan: Das Gerüst steht an der Westfassade.
 
Endlich ohne Gerüst: Die Basilika nach der Außensanierung 2013. Fotos: Rolf Wieland